Wie berechnet man eine Vorfälligkeitsentschädigung?

Themenübersicht > Schule     Veröffentlicht von: Gabriel -  5. Dezember 2011

Anmerkungen: Bei einem über einen gewissen Zeitraum langfristig festgelegten Zinssatz kann einer Bank ein Schaden entstehen, wenn der Darlehensnehmer das Darlehen vorzeitig kündigt und das Darlehen vorzeitig tilgt. In diesem Fall kann die Bank eine Vorfälligkeitsentschädigung verlangen.
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Im Internet gibt es für die Berechnung dieser Vorfälligkeitsentschädigung einen Rechner. Dieser findet sich unter www.aspect-online.de/banken/baufinanzierung/vorfaelligkeitsentschaedigung-rechner/.
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Die Höhe des Schadens bemisst sich gemäss § 490 Abs. 2 S. 3 BGB. Der Schaden beruht darauf, dass der vertraglich vereinbarte Zinssatz über dem Zinssatz für ein Ersatzgeschäft liegt.
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Ein Ersatzgeschäft ist etwa die Neuausleihung des Geldes (Aktiv-Aktiv-Methode) oder das Anlegen in Hypothekenpfandbriefen (Aktiv-Passiv-Methode).
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Bei der Aktiv-Aktiv-Methode berechnet sich der Schaden aus der Zinsdifferenz zwischeb dem vereinbarten Zinssatz und dem aktuell für Darlehen geltenden Zinssatz zuzüglich eines Zinsmargenschadens von 0,5%.
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Die Aktiv-Passiv-Methode erfasst zunächst die ausfallenden Zahlungenin Form eines Cashflows und gleicht diese fingiert durch eine Anzahl von Hypothekenpfandbriefgeschäften mit nach Laufzeit gestaffelten unterschiedlichen Renditen, welche zur Zeit der Darlehensrückzahlung als beendet gelten, durch deren Zins- und Rückzahlungsbeträge ausgeglichen.
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Da der zur Abwicklung dieser Geschäfte erforderliche Geldbetrag höher ist als das zurückgezahlte Darlehenskapital, besteht eine Differenz, die den Schaden darstellt.
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